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Historie

Gepflegte Gastlichkeit seit über 220 Jahren

Kellereingang

Der Weberskeller ist über einem Bierkeller gebaut, der schon vor 1698 in den Sandstein gegraben worden ist.

Im Jahre 1783 verkaufte Kilian Neubauer seinen Keller mit 1 Gang für 20 fl an Bäckermeister Wolfgang Weber.
Später baute die Familie Weber darüber ein Kellerhaus mit Schankrecht. 1906 ließ Wirt und Brauermeister Georg Joseph Weber sein Kellerhaus vom Maurermeister Konrad Feuerlein aus Höchstadt/A. durch einen Anbau und Aborte (Toiletten) zu einer Speisewirtschaft umbauen.
Baubeginn war 21.12.1906 und die Fertigstellung war am 31.12.1907.

 Der erste genannte Vorfahre des Weberskellers und Namesgeber, Johann Weber wurde 1668 in Wachenroth Hausnummer 55 geboren und war Bürger und Bäckermeister in Wachroth. Er heiratete am 05.11.1691 Margaretha Kellermann aus Höchstadt/Aisch. In der 3. Ehe heiratete er am 11.06.1725 in das Haus von Frau Apolonia, geborene Kellermann in Höchstadt Nr. 86 ein. In dem Steuer – Catastrum von 1727 beschrieb er sein Anwesen :

Besitzer:
Eine bürgerliche Behausung mit einer Stallung ohne Hofraith, unter dem Schloß gelegen,

  • welche das schild – und gast – Recht mit dem wirtschaftlichen gewerb hat. tax. 525 Gulden
  • ein ganzes Bürger Recht tax. 157 1/2 Gulden
  • 1 Morgen Hausfeld tax. 45 Gulden
  • 2 Gulden Rauch Vermögen 242 ½

Gulden schild – und Gastrecht bedeutet, dass man berechtigt war, ein Schild auszuhängen, um sein Recht zum Wirtschaftsgewerb kundzutun, es muß also ein Wirtshaus gewesen sein, denn das Recht zu brauen hatte fast jedes Haus mit Bürgerrecht. Er verstarb am 15.01.1729. In dieser Ehe wurde am 09.03.1727 Sohn Johann Balthasar geboren, er war Bürger, Wirt und Bäckermeister in Höchstadt 86 und durch ihm bekamen wir unseren Hausnamen ´´ Balthes ´´.

Heute ist der Weberskeller ein bekanntes, gemütlich eingerichtetes Speiselokal und bestens geeignet und gerüstet für Gäste, Familienfeiern, Reisegesellschaften und Betriebsausflüge. An den warmen Tagen des Jahres bietet Ihnen unser Balthes – Garten als grüne Oase ausreichend Platz, mit Ruhe und Genuss bei uns zu verweilen. Die Besonderheit des Balthes – Garten ist seine erhabene Lage über Höchstadt und Weitblick in den Aischgrund, seine mit Wein berankten Pavillons und Schatten spendenden Bäume. Nimmt es da Wunder daß hier einem Gast folgender Vers über die Lippen kam:

Mit Freunden gemütlich verweilen hier,
bei einem Krug voll kühlem Bier,
schauen hinab über Stadt und Tal,
vergessen Sorgen, Mühen und Qual,
o Freunde, das wünsche ich euch und mir,
zu sitzen noch viele Sommer hier.

 
 

Die Küche


Sie ist natürlich das Herzstück eines gut geführten gastronomischen Betriebes. Darauf legen wir besonders viel Wert. So haben unsere Gäste die Auswahl aus mehreren Dutzend Gerichten, darunter eine Vielzahl an Karpfenrezepten, fränkische Spezereien aber auch Ausgefallenes und traditionell kräftige Brotzeiten. Der Ausschank gepflegter Biere und Weine, wie auch sonstiger Getränke ist für den Weberskeller eine Selbstverständlichkeit.

Vor der Gaststätte steht für die Gäste ein großer Parkplatz mit über 60 Stellplätzen zur Verfügung. Nur 100 m entfernt liegt zudem ein Großparkplatz an der Aischtalhalle.
Eine Besonderheit liegt im felsigen Untergrund des Weberskeller. Dem geneigten Besucher fällt dies schon bei der Anfahrt auf. Der Kellerberg ist gesäumt von einer Vielzahl an Kellerhäuschen ( 22 Stück) unter deren Sohle sich eine der größten ( Bier )- Kelleranlagen Bayerns befindet. In 170 Kellern mit einer gesamt Länge von über 2 km, wird zum Teil wie eh und je das Bier in Fässern gelagert. Bei schönem Wetter frönt man dort noch immer dem geselligen Beisammensein.
Die Vereine, die Stadt und vor allem der Kellerbergverein kümmern sich mit viel Engagement um die Erhaltung dieser Anlage.