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Die Proteinquelle: Ei

Eier: die Proteinquelle

Lebenswichtige Nährstoffe in jedem Ei

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis, um fit und und leistungsfähig zu sein. Eier sind dazu bestens geeignet, denn sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Proteinen (Eiweiß) aus und liefern viele verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Proteine sind die zentralen Bausteine jeder Körperzelle und müssen ständig erneuert werden. Zudem ist die biologische Wertigkeit des Proteins von Vollei höher als die von Milch, Fleisch oder Fisch. Aber einige Proteinbausteine kann der Körper selbst nicht herstellen. Gerade im Ei sind diese in einer besonders günstigen Zusammensetzung enthalten. Das macht das Hühnerei so wertvoll. Ein Ei deckt den Tagesbedarf an Protein zu ca. 15%. Eigelb und Eiklar sind in ihrer Zusammensetzung verschieden. Der Proteingehalt und die Vitamine sind überwiegend im Eigelb enthalten. Das wichtigste Vitamin im Ei ist das Vitamin A. Darüber hinaus sind bis auf Vitamin C alle lebensnotwendigen Vitamine, wie E, B1, B2, B6 und K enthalten. Der Eisengehalt eines Eies ist bemerkenswert, er deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf zu 10%.
Eigelb und Eiklar sind in ihrer Zusammensetzung verschieden. Der Proteingehalt ist im Eidotter höher als im Eiklar. Fett ist im Eiklar nur in Spuren, im Dotter dagegen in Verbindung mit Lecithin und Cholesterin reichlich vorhanden. Die Vitamine sind überwiegend im Eigelb lokalisiert.

Außer Eiern sind auch noch andere Lebensmittel wichtige Eiweiß- (Protein-) Lieferanten, zum Beispiel Milch und Milchprodukte, Käse, Fleisch, Fisch, Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Der Gehalt an Proteinen ist sehr unterschiedlich, und nicht jedes Protein ist vom Körper gleich gut zu verwerten. Grundsätzlich kann man aber sagen, daß tierische Proteine hochwertiger sind als pflanzliche. Denn die tierischen Proteine sind in der Zusammensetzung dem menschlichen Eiweiß ähnlicher. In der normalen Mischkost sind immer pflanzliche und tierische Proteine enthalten. Eine besondere Bedeutung hat dabei der Anteil der essentiellen Aminosäuren.

Der Wert oder die biologische Wertigkeit eines Nahrungsmittels ist dann sehr hoch, wenn es die essentiellen Aminosäuren in einem ähnlichen Mengenverhältnis enthält, wie sie auch im Körpereiweiß des Menschen vorkommen. Die biologische Wertigkeit wird in einem Prozentwert ausgedrückt. Dieser entspricht der Menge Körpereiweiß in Gramm, die aus 100g Eiweiß eines Nahrungsmittels aufgebaut werden können.

Beispiel Ei: Biologische Wertigkeit = 94 Prozent, das heißt, mit 100g Hühnereiprotein können 94g Körpereiweiß aufgebaut werden.