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Karpfen - Teil 2

Karpfen - Teil 2 Lat.: (Cyprinus carpio)

Vorwort zum Thema Fisch in der Ernährung:
Fische leben und ernähren sich ganz natürlich. Sie sind äußerst eiweißreich, im Vergleich zu anderen tierischen Erzeugnissen mager und enthalten viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper braucht, die er selber aber nicht bilden kann. Diese Fettsäuren senken unter anderem die Blutfettspiegel und haben einen günstigen Einfluß auf Immun- und Entzündungsreaktionen. Außerdem enthalten Fischgerichte viele wichtige Vitamine (Vitamine A und D sowie von Vitaminen der B-Gruppe), Mineralien, und Spurenelemente (Kalium, Eisen, Selen und Jod bei Meeresfischen). Fisch ist leicht verdaulich, und die im Fisch existierenden essentiellen Lebensbausteine werden schnell von unserem Organismus aufgenommen und verwertet. Hinzukommt, daß er schnell und abwechslungsreich zuzubereiten ist.
Wir wollen uns in dieser Ausgabe noch zusätzlich der Forelle, dem Graskarpfen und der Schleie widmen.

Forelle:

Forellen- findet man viele verschiedene lokalen Rassen und Formen, die sich in Lebensweise und Körperform voneinander unterscheiden. Die drei Hauptarten sind See-, Bach-, und Regenbogenforelle. Letztere ist die gebräuchlichste Form für die Fischzucht. Ihr Hauptkennzeichen ist ein breites, meist metallisch leuchtendes rotes Band entlang der Körperseiten. Kopf, Körper, Rücken- und Schwanzflosse sind mit zahlreichen dunklen Tupfen gezeichnet. Die Forelle ist die bedeutendste Fischart der deutschen Binnenfischerei.(Jahresproduktion: rund 25.000 Tonnen, Karpfen ca. 12.000 to). Etwa die gleiche Menge wird zusätzlich aus Importen auf den deutschen Markt gebracht. Das Fleisch der Forelle ist hell, zart und fein im Geschmack. Ihre Gräten sind leicht zu entfernen. Forellen eignen sich für fast allen Zubereitungsarten.

Schleie:

Herkunft und Vorkommen: Lebt in stehenden oder schwach fließenden Gewässern sowie in Zuchtteichen. Gattung und Beschreibung: Ein karpfenähnlicher Fisch aus der Familie der Weißfische. Den Namen erklärt man durch die schleimige Oberhaut, welche mit kleinen Schuppen besetzt ist.Der Körper ist olivgrün, an den Seiten und am Bauch heller. Die Flossen sind abgerundet. Wird meistens blau gekocht oder gedämpft. Aufgrund ihres langsamen Wachstums existiert sie nur noch in wenigen Teichen als Beifisch und droht Ihre Bedeutung als guter Speisefisch zu verlieren.
Die Schleie muß vor dem Verzehr wie der Karpfen einige Tage in klarem Wasser gewässert werden, um Ihren modrigen Geschwack zu verlieren.

Graskarpfen:

Der Graskarpfen auch weißer Amur genannt ist kein, wie es sein Name vermuten lässt, Verwandter des hiesigen Karpfen. Er stammt aus Osteuropa und verdankt seinen Namen dem Fluß Amur.
Er ist von seiner Form flacher wie der Karpfen, vollkommen beschuppt. Seine Ernährung besteht überwiegend aus Wasserpflanzen.