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ideal für Diät: Huhn und Truthahn

Huhn- und Truthahn:
Ideal für Diäternährung

Pute /Truthahn
Herkunft:
Der Truthahn ist ein Wildgeflügel aus den USA und Mexiko, das dort sehr beliebt ist. Der Truthahn war eines der wenigen domestizierten Tiere der amerikanischen Indianer. Der im Ursprung mittelamerikanische Vogel kam erst nach den spanischen Eroberungen zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach Europa. Der Truthahn wurde von den Indianern nicht in erster Linie als Nahrungsmittel genutzt, deren Hauptnahrungsmittel der Mais war. Truthahn wurde nur zu feierlichen Gelegenheiten gegessen, weil er eine hohe religiöse Bedeutung hatte. Er spielte eine Rolle im Todeskult und im aztekischen Reich repräsentierte der Truthahn ein Stundensymbol im Kalender. Traditionell wird ein Truthahn-/Putenbraten am Thanksgiving Day (letzter Donnerstag im November) in fast jedem amerikanischen Haushalt serviert. Pute wird auch in Europa gezüchtet und ist nach dem Huhn das meistverzehrte Geflügel. Puten können bis 20 kg schwer werden, besonders gut sind junge Tiere von 3 bis 5 kg. Nährwert: Das Fleisch der Pute ist hell, kalorienarm und fettarm. Besonders zart ist die Brust, die Keulen sind fester und herzhafter. Junge Tiere werden meistens gefüllt und gebraten, ältere Tiere werden im Ganzen oder in Teilen geschmort oder gedünstet. Besonders beliebt ist das zarte Brustfleisch, das gerne geräuchert wird.

Huhn
Herkunft:
Das Huhn ist das älteste Hausgeflügel. Die Domestikation oder Haustierwerdung begann vor über 12.000 Jahren im asiatischen Raum und ist in Europa seit der Bronzezeit heimisch.
Die Abstammung der Haus-hühner ist bis heute noch nicht restlos geklärt. Fest steht aber, dass unsere heutigen Haushuhnarten aus Indien, China und von einigen malaiischen Inseln stammen und dass dort noch lebende Dschungelhühner als die Stammeltern aller Haushühner angesehen werden. Von Indien aus soll das Haushuhn um das Jahr 1400 v. Chr. nach China gelangt sein und nicht viel später dürfte es sich auch nach dem Westen verbreitet haben. In Deutschland waren die Hühner wahrscheinlich schon verbreitet, bevor unsere Vorfahren mit den Römern in Berührung kamen. Schon am Anfang des Mittelalters müssen in Deutschland Hühner in großer Anzahl gehalten worden sein.
In dem ersten uns erhaltenen deutschen Rechtsbuch - dem Salischen Gesetz (Lex Salica) aus dem 5. Jahrhundert, wird das Huhn bereits als Zahlungsmittel erwähnt.

Nährwert:
Ernährungsexperten unterstreichen immer wieder den besonders hohen Gesundheitswert von Geflügelfleisch. Es ist reich an Vitaminen (vor allem der B-Gruppe), Mineralstoffen (zum Beispiel Eisen, Kalium und Phosphor) sowie hochwertigem, leicht verwertbarem Eiweiß. Es enthält damit viele Nährstoffe, die der Mensch täglich benötigt. Gleichzeitig hat Geflügel wenig Fett, besonders mager ist Hähnchenbrust. Wenn Sie Diät halten möchten, sollten Sie auf den Genuss der Haut verzichten. Das Fleisch ist hell, fettarm und bekömmlich. Die Bratzeit der Brust ist wesentlich kürzer als die der Keulen, deshalb soll die Brust beim Braten oder Grillen eines ganzen Huhns oder Hahns eine Zeit lang mit Speckscheiben oder Alu-Folie abgedeckt werden. Beim zerteilten Huhn können die Brustteile später der Hitze ausgesetzt werden als die Keulen.
Hähnchen sind männliche Hühner mit einem Gewicht von 600 - 900 Gramm, die meistens gebraten oder gegrillt werden. Kapaune sind kastrierte junge Hähne. Sie werden ca. 1500 Gramm schwer angeboten, Ihr Fleisch ist besonders zart und saftig. Sie werden gebraten, geschmort oder gegrillt. Poularden sind Masthühner mit einem Gewicht von 1500 bis 2000 Gramm. Sie werden gebraten, geschmort oder gegrillt. Suppenhühner sind ausgewachsene Hühner, die bereits Eier gelegt haben. Sie sollen nicht älter als 3 Jahre sein. Sie eignen sich nur noch zum Kochen für Suppen oder Ragouts. Dabei kann die Kochzeit bei älteren Exemplaren bis zu 2 Stunden betragen.